Dienstag, 31. August 2010

Rechtsmedizin

"....Die Leiche war nackt und lag auf dem Rücken, Arme und Beine hingen über die Tischkanten. Angeschwollen durch Gase, ähnelte der Torso einer zu voll gestopften Reisetasche, die aufgeplatzt war. Maden strömten aus der Leiche auf den Boden, und zwar derart viele, dass sie aussahen wie übergekochte Milch. Neben dem Tisch stand ein elektrischer Heizkörper, der rot glühte. Ich sah, wie eine Made auf das Gerät fiel und sich zischen und brutzelnd auflöste...."


Während dem Lernen für die Rechtsmedizin-Prüfungen tauchen immer wieder interessante Texte auf... wie hier bei einem Thriller von Simon Beckett! Leider tun's diese interessanten Worte nicht für die Prüfung...Auch juristische Fragen sind wichtig - aber schon bei den wichtigsten Fragen dreht sich bei einigen der Magen einige Male um die Horizontale... 



Bei mir nicht - ich finde diese Fachrichtung einfach nur den Wahnsinn!!

Montag, 30. August 2010

Brot und Mehl - die Wahrheit!

Letzte Woche diskutierten wir beim Mittagessen über Anzahl Kohlenhydrate pro Mahlzeit, das köstliche Focaccia das wir gerade am Verspeisen waren und somit kamen wir dann auf das Thema "Brot". Ist in einem Brot, das man im Supermarkt kaufen kann und wo auf der Verpackung "500 Gramm" steht eigentlich 500 Gramm Mehl drin? Oder wird erst der fertige Teig abgewogen? Verdampft das Wasser beim Backen wieder? Wir wurden aus unseren Diskussionen nicht schlau...

Heute machte ich den Test: 

1) 502g Mehl


2) Hefe, Wasser, ein bisschen Salz, Pasta/Pizza-Gewürz und 150g Oliven, der Teig wiegt nun 938g (abzüglich der Oliven 788g)

3) Nach dem Backen - oh Wunder - das Brot ist geschrumpft: noch 741g!! Wenn man von diesen 741g Brot jetzt das Gewicht der Oliven abzieht kommt man auf 591g Brot!

Fazit: 500g Mehl ergeben nicht viel mehr als 500g Brot! Die 89g am Ende des Backens sind vielleicht Messfehler bei den Oliven oder aufgrund der Gewürze, die ich der Focaccia beimischte!

Samstag, 28. August 2010

Seltsamer Brauch...

In Panama feiert man einen Polterabend anders als hierzulande... SEHR verschieden!! Folgendes Bild zeigt einen Einblick in die panamenischen "Soltera"-Verabschiedungen:

Freitag, 27. August 2010

Die Berge...

 ...ein Grund, weshalb ich nicht auswandern möchte!

Schön wars in den Bergen - trotz Lernen! Es war ein angenehmes Lernen, denn wir mussten uns um unsere rechtsmedizinischen Kenntnisse bemühen und ein einziges mickriges Skript durchlesen. Dabei blieb viel Zeit zum Relaxen, Kochen, Tratschen, Wandern, Holz hacken... 

Ein paar richtig tolle Tage!


Das Highlight war eine Wanderung an einem Nachmittag: Anfangs ging steil hoch, die Köpfe glühten vor Hitze, der Schweiss lief den Rücken runter. Auf einem Hügel gabs dann eine kurze Tee-Erfrischung und einige Blicke ins Tal und zurück auf die Alp, bevors noch weiter nach oben ging zu einem wunderschönen einsamen Bergsee, wo wir uns in Natur-Pur baden und dabei die Berge bewundern konnten. Nach dieser Abkühlung kletterten wie Zicklein über Stock und Stein und meine Freundin meinte, jetzt würde nur noch die Entdeckung einiger Tiere fehlen... Besser hätte sie dies nicht gewünscht, denn kurz später erblickten wir aus der Entfernung einige Schwarz-Weiss-Geissen, die völlig desinteressiert die Alpenkräuter abgrasten. "Ob die wohl gefährlich sind mit den Hörnern?", fragte STEMI, und ich konnte ihr keine Antwort geben und war froh, dass die Tiere friedlich am Grasen waren. Einige Augenblicke später jedoch waren alle Blicke der Tiere auf uns gerichtet, und als wir uns umdrehten und zwei Meter weitergelaufen waren, standen sie plötzlich hinter uns. Das Adrenalin durchströmte unseren Körper und ich nahm mir einen Stein in die Hand - denn wie soll man in den Bergen über Stock und Stein vor Geissen fliehen?!? Eine Utopie! Die Geissen stellten sich doch nur als neugierig und liebewürdig dar und wir konnten mit noch etwas zittrigen Beinen unseren Weg fortsetzen...

Budget

.. jetzt gibts auch das Hotel!


 Budgethotel - gefunden in Beatenberg oberhalb des Thunersees!

Donnerstag, 26. August 2010

Gespritzer Weisser und sein schwarzer Bruder...

... und zwar in XXL!

Unglaublich, was man heutzutage in einigen Bars erhält! Dieses Mal bin ich erstaunt über die Cowboys-Bar: Gespritzer Weisswein (=Weisswein mit Citro) hat einen schwarzen Bruder erhalten, und zwar "Cola Weiss": Coca Cola mit Weisswein. Das muss probiert werden, also wird bestellt - und später nicht schlecht gestaunt, als die Bardame zwei grosse Biergläser nimmt, je eine halbe Flasche Weisswein reinkippt und dann noch mit Cola und ein paar Eiswürfeln auffüllt. Und das alles für schlappe sFr. 8.50 (okay, mit 2 für 1 Gutschein - trotzdem!)! 
Ich würd's wieder bestellen.

Mittwoch, 25. August 2010

Restaurant Lötschberg

Das "Restaurant Lötschberg" an der Zeughausgasse 16 in 3011 Bern zeigt sich immer wieder vor besten Seite! Die Salate schmecken vorzüglich, die Aperoteller sind ein Gaumenschmaus - best of ever ist jedoch das Raclette à discrétion!

Montag, 23. August 2010

Pilzsaison

Was es nicht alles für Pilze gibt - da staunte ich Samstag, als ich über den Berner Markt schlenderte! Kein Wunder, behält mancher nicht den Überblick und landen pro Jahr mehrere Pilzsammler mit Vergiftungen auf dem Notfall...


Marktbilder:


Bärenpark:

Niederhorn

Am Sonntag zogs uns in die Berge, genauer gesagt aufs Niederhorn! Per Auto erreicht man am Thunersee den Ort "Beatenbucht", wo man sein Auto für 5.- einen ganzen Tag lang parkieren darf. Wers gemütlich nehmen möchte, darf mit der Bahn für 48.- (ohne Halbtax, mit Halbtax 24.-) aufs Niederhorn und retour fahren. Wers sportlich mag, kann auch hochlaufen. Von Beatenberg ist 2h45min angeschrieben auf den netten gelben Tafeln, die die Richtung weisen sollen. Über einen wunderschönen, steilen Bergweg und nach Anblick einiger Heidelbeeren, die einen anlachen und auf denen ev. ein Fuchsbandwurm-Baby sitzt und darauf wartet, ins menschliche Eingeweide umziehen zu können, erreichten wir nach 1h40min und 820 Höhenmetern das Niederhorn, 1'950 m ü. M. Ein wunderschöner Ausblick auf den Thunersee, die Berge mit Eiger, Mönch und Jungfrau, Alpenluft...

Nach einer Stärkung wanderten wir einen anderen Weg wieder hinunter nach Beatenberg, wer will kann auch Trotinetts mieten für 12h und eine Strasse hinunterfahren - soll ein Riesenspass sein! 

Durchgeschwitzt und zufrieden gabs ein Bad im kühlen Nass des Thunersees, danach ein Abendessen, das am See quasi Pflicht ist: Eglifilet im Bierteig mit Tartarsauce. Restaurant-Tip: Stella del Lago in Oberhofen mit Terrasse und Sonnenuntergangssicht!


Sonntag, 22. August 2010

Murten

Ein Schmuckstück von Altstadt, am Murtensee liegend, "Röschtigrabengebiet" (=Grenze Kanton Bern und Kanton Fribourg): Murten (oder Môrat)!

Lohnt sich allemals, dahin zu fahren - zum Flanieren, zum Shopping, für die Aussicht von der Stadtmauer, für den Genuss eines Confiserieproduktes, für ein gemütliches Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants - oder einfach um Seeluft zu schnuppern!

Samstag, 21. August 2010

Gemüseteller schnell gemacht

Wenn ich ins Restaurant gehe und eingeladen werde und somit das Geld keine Rolle spielt, bestelle ich immer ein Fleischgericht. Meine Mutter denkt da anders: sie bestellt oft einen Gemüseteller mit der Begründung, diesen selber zu kochen brauche so viel Zeit. Nein Mama, schau selbst:

Eine Peperoni, Cherrytomaten, eine Zwiebel, ein paar Möhren, Broccoli, Knoblauch und frische Gewürze, salzen und pfeffern, in den Ofen und fertig!

Freitag, 20. August 2010

Obamas Wahlversprechen



Mit Selbstmordanschlägen, Entführungen und mit der grausamen „Hinrichtung“ von Geiseln kämpften die Al-Qaida (eine weltweit operierende Terrororganisation), nicht nur gegen die Besatzungstruppen, sondern säten auch Panik in der Bevölkerung. Unter der Regierung von US-Präsident George W. Bush begann am 20.3 2003 der US-Militäreinsatz gegen die Regierung von Saddam Hussein und die Al-Qaida, knapp 3 Wochen später war die irakische Regierung gestürzt, jedoch ging der Krieg weiter als "Kampf gegen den Terrorismus" (Zitat George W. Bush). Mit dem Bürgerkrieg, der folgte, hatten die USA nicht gerechnet und George W. Bush sah keine Abkürzung in die Zukunft. Bei der US-Präsidenten-Wahl sah Barack Obama hier die Chance und versprach:

„Wir können den Krieg beenden! Wir können den Planeten retten! Wir können die Welt verändern!“
Durch übermäßige Bescheidenheit fielen die Wahlversprechen Barack Obamas gewiss nicht auf. Aber ein zentrales Wahlversprechen konnte Obama nun einlösen: Den Irak-Krieg beenden!

4500 US-Soldaten und ca. 150'000 Iraker mussten fallen und siebeneinhalb Jahre vergehen, bis die Amis ihre Kampfeinheiten aus dem Irak zurückziehen. Was ist aus dem Irak geworden?  Die Versorgung ist schlecht, die politischen Probleme nicht gelöst. Die Amerikaner haben eine Regierung gestürzt, aber keine Lösung gefunden - die al-Qaida ist zwar  geschlagen, jedoch müssen sich Schiiten, Sunniten und Kurden sich nun politisch einigen können, um ein funktionierendes System aufbauen zu können. Ohne Terror und ohne unschuldige Opfer.

Ganz aus dem Irak zurückziehen werden sich die USA (noch) nicht: 50'000 Soldaten bleiben vorerst im Irak, um die irakische Armee auszubilden. 

Ein Terror hat ein Ende - aber ich bin gespannt, was die Amis im aktuellen Krieg in Afghanistan machen werden...

Donnerstag, 19. August 2010

Hirndoping

Am Tage meiner mündlichen Prüfung in der Inneren Medizin mussten wir noch eine Weile im Inselspital im Stock C vor dem Konferenzzimmer warten.. Wie oft schon war ich in diesem Zimmer und fand die Situation dementsprechend witzig. Einige Tageszeitungen lagen vor uns und ich hatte keine Nerven, mich mit reinem Warten und "Hans-guck-in-die-Luft" zu beschäftigen. Also krallte ich mir eine Tageszeitung und machte mich schlau über die Bundesratsdebatte und das Weltgeschehen. Netterweise gabs auch einige medizinische Themen, wie in der Tageszeitung "Der Bund"! Da stand, dass man per Musik über Kopfhörer einen ähnlichen Zustand erzeugen könne, wie das mit Kokain oder Heroin möglich sei! Ehm, wie bitte? Ist das ernst gemeint? Welche Forscher sind für diesen Wahnsinn verantwortlich? 

Dass es Elektrostimulation gibt, mit welcher man eine therapieresistente Depression therapieren kann, war mir bewusst und nicht nur zu Ohren gekommen, sondern ich durfte auch Augenzeugin sein dieser Therapie. (Dabei werden dem Patienten Elektroden am Kopf befestigt sowie eine Druck-Manschette am Bein, damit man den folgenden Krampfanfall beobachten kann). 
Aber dass man per Musik eine derartige Euphorie erzeugen kann, die einem Kokain- oder Heroin-Flash das Wasser reicht? Naja.. ich bin da etwas misstrauisch!

Dass da etwas Wahres daran sein kann, entdeckte ich dann kürzlich bei folgendem Lied (macht einfach gute Laune, hilft als Doping beim Joggen oder beim Pässe-Fahren per Rennrad!):



Aber falls die Forscher, die diese Musik-Flash-Idee in die Presse gebracht haben, noch Versuchspersonen benötigen  - ich bin also sofort und ohne Kompromisse dabei, mir mittels Musikhören ein Flash holen zu dürfen!

Freude herrscht!

Das Warten hat zumindest für eine Weile ein Ende: was hierhin gehört, ist endlich da! Der Spruch des Alt-Bundesrates Adolf Ogi trifft hier gänzlich zu!

Pesto selbstgemacht

...oder von Chaos zu Ordnung!



Wenn man Pesto machen will, brauchts ein bisschen Zeit und einen Bruder, der sich als Vorkoster für ein Pesto-Pasta-Mittagessen zur Verfügung stellt... Schliesslich soll das Geschenk zum 30. Geburtstag eines guten Freundes (mit italienischen Wurzeln und deshalb regelmässigen Pastaessen!) auch geniessbar sein!

5gegen5...

... und ich werde hoffentlich dabei sein!


Da erhält man täglich mindestens einen Anruf mit einer unbekannten Nummer und man sträubt sich dagegen, das Telefonat anzunehmen... Der innere Schweinehund wird überwunden und eine nette Damenstimme begrüsst mich mit: "Guten Tag Frau "...", endlich erreiche ich sie! Mein Name ist Frau "..." und ich bin von der Produktion von "5gegen5." Sie wurden aus vielen Casting-Teilnehmern auserwählt und wir möchten sie herzlichst einladen, bei der Produktion einer oder auch mehrer Folgen von 5gegen5 dabei zu sein. Wir haben folgende Daten für sie reserviert: xx.yy.2010 sowie den Folgetag (falls sie weiterkommen sollten). Ich bitte sie, mir bis Freitag zu melden, ob ihre Teamkollegen ebenfalls Zeit haben, an diesem Datum bei uns im Fernsehstudio von SF die 5gegen5-Sendungen aufzunehmen!"

Naja, leider haben zwei meiner Teamkollegen keine Zeit - WK und eine Ferienwoche... Tja, so kurzfristig ist eine Spontaneität bei Menschen, die Geld verdienen müssen,  eben ein schwieriges Thema...


Ich hoffe, dass die Produzenten von 5gegen5 und SF uns einen Ersatztermin geben werden, schliesslich gehört unsere Gruppe zu den 15-20% der geladenen Castinggäste, die auch definitiv zur Aufnahme einer 5gegen5-Sendung eingeladen werden.


Drückt  uns die Daumen!!!

Mittwoch, 18. August 2010

Kochen: Tomaten-Cocktail

Miammiiiii - nach erfolgreich bestandenen Teilprüfungen wieder einmal Zeit zum Leben - und zum Kochen! Neues ausprobieren ist doch immer ein Hit, oder?! Dieses Mal ein Tomaten-Cocktail - und ich sage euch, es schmeckt FANTASTISCH!!!

Tomaten-Cocktail: Unten: Tomatensalat. Mitte: Parmesan-Sahne. Oben: Erbsen-Espuma.

Für Kalorienbewusste sehr ungeniessbar, für Feinschmecker ein erneuter Mundorgasmus!

Nachbarsliebe...

... oder Geschenke für die Blumenpflege!

Für zwei Wochen hat sich meine liebe sechsköpfige Nachbarsfamilie in die Ferien verabschiedet. Um zurückzukehren, ohne dass der Briefkasten aussieht, als hätte er einen Hungerstreik eingelegt und ohne dass die Pflanzen versucht hatten, ein Chamäleon zu imitieren, wurde ich angefragt, einige Aufgaben für sie zu erledigen. Kein Problem für mich, schliesslich ist es auch interessant, wieder einmal die Wohnung anzuschauen, in der vor Jahren Freunde von mir gewohnt hatten und in der ich vielleicht mal wohnen werde... und zudem wars praktisch, um den lärmigen Freuden des WG-Kumpels aus dem Weg zu gehen, als ich mich mit meinen dicken Freunden zu beschäftigen hatte! 

Nette Nebeneffekte dieser zwei Wochen Zusatzarbeit: zwei Wochen die Tageszeitung "Der Bund" umsonst sowie eine Kiste mit Mitbringseln aus Norddeutschland! 



Eine Frage: Wann fahrt ihr das nächste Mal in die Ferien?

Dienstag, 17. August 2010

Hühnchen gefüllt

Nach einem Fleisch-reichen Wochenende hätten es auch Pasta getan - aber bei Fleisch sag ich NIE NIE! (obwohl ich das Wort "NIE" eigentlich nicht mag...). Wieder mal im Elternhaus und Mama hat gekocht: es gab ein vorzügliches Menu und das Rezept hat man sich zu merken! Respektive danach zu fragen, denn ich weiss nur noch wage, was in dieser mundorgasmischen Bombe vorhanden war: 

- Hühnchen gefüllt mit Walnüssen und getrockneten Zwetschgen oder Birnenpaste oder so was ähnlichem... jedenfalls wars schwarz und schmeckte gut!
- Mittels Zahnstochern wird die Hühnchenbrust zusammengehalten und im Ofen durchgegart.
- Daneben wird eine Sauce angegossen. Keine Ahnung, was darin war - ich nehm mal an irgend ein Portwein, ein bisschen Birnenmousse und Gewürze.

Ich bin noch auf der Suche, werd aber bestimmt fündig. Wenns nach dem Ausprobieren nicht funktioniert frag ich notfalls bei Mutti nach=)

Vorbereitungen

Mama wird 60 Jahre alt und feiert mit ihren Liebsten ein freudiges Fest in den Bergen - natürlich hilft da das Töchterchen bei den Vorbereitungen! Schliesslich soll alles perfekt werden, um der besten Mama einen schönen Tag zu bescheren!

Montag, 16. August 2010

Spareribs-Wahrheit ...

...die Studie in Flims

Nach Monatelangem Büffeln für die Prüfungen des Staatsexamens eines 6-jährigen Medizinstudiums hat man sich etwas verdient, oder?! 
Der erste Abend wurde mit Jassen und gemütlichem Abendessen genossen, am nächsten Tag gings im Regen und Nebel über Sustenpass und Oberalppass nach Flims.
Der mächtig geschrumpfte Triftgletscher

Unterwegs musste natürlich eine Abzweigung von der Hauptstrasse genommen werden, um den etlichen Pfeilen und Schildern mit "Alpkäse" zu folgen und danach eine wahnsinnige Errungenschaft zu machen: 3-jähriger Alpkäse! (Sieht aus wie ein geschimmelter Holzschuh, reicht aber geschmacklich für einen Mundorgasmus hoch zehn!)
Käse über Käse: der beste von allen ist rechts sichtbar der 3-jährige würzige Kuhmilchkäse

Nach einer kurvigen Fahrt und etlichen Anblicken von Rennradfahrern, die noch einige Höhenmeter vor sich hatten und trotzdem schon aussahen, als möchten sie am liebsten eine Masssageliege und hassten sie sich dafür, sich für dieses Rennen gemeldet zu haben, gabs Pause in Andermatt - das Zentrum der Schweiz (Zugang zu Bündnerland, Bern und Tessin!).
Bergdorf im Surselva-Tal

Danach erneut Kurven über Kurven, bis wir endlich in Flims ankamen und wir uns da im Aldi mit dem Wichtigsten eindecken konnten:
(für unsere lieben Mütter: wir haben auch je 2 Nektarinen und je 2 Äpfel eingekauft...)

In Flims gibts zwei wunderschöne Seen, die jedes Naturherz höher schlagen lassen, im folgenden Bild der "Caumasee":
Caumasee bei Flims

Danach musste der Magen gestillt werden! Für Fleisch war gesorgt, also wurde erst ein Bier in der lokalen Brauerei getrunken.
 Bierbrauerei in Flims

danach musste nur noch im strömenden Regen für Feuer gesorgt werden und das Weissbier durfte auch nicht fehlen...

Geschmeckt hats, sag ich euch! Beim Essen kam die Frage auf, wie schwer wohl die Knochen bei 840g schweren Spareribs seien... Gefragt, gewettet, gegessen, gewogen:



Die Knochen eines 840g Spareribs wiegen 225g - also satte 615g Fleisch für schlappe 10 Schweizer Franken!

Am nächsten Tag hatte Gott das Gef¨hl, seine Tränensäcke wieder mal so richtig entleeren zu müssen, weshalb wir den Tag mit Tennis, Hallenbad und Sauna verkürzten:

Danach wurde wieder dem Gemüte was Gutes getan und ein bisschen Fleisch auf den Grill gelegt. Da der Regen noch schlimmer war als am Abend zuvor wurde der Grill im Cheminée installiert - wunderbar hats funktioniert und geschmeckt! Jedem zu empfehlen, der auch bei Schneegestöber oder Regenwetter auf sein Fleisch auf dem Grill verzichten möchte!
Spareribs, Schweinesteaks, Pferdesteaks

Nach einigen 100g Fleisch, interessanten Gesprächen und einem edlen Whisky mit Jahrgang 1984 war es Zeit, bald von Flims Abschied zu nehmen... Auf ein nächstes Mal! Bsseres Wetter, Klettersteig und Pässe per Rennrad warten auf uns!

Freitag, 13. August 2010

Postexpositionell... postinternal... präinkarnal!!!



Prüfungen teilweise durch - zum Glück!!

Kebab - Jassen - Bier -Wein - Abendessen... Als neuer Tip: Teigwaren mit Lachs-Gurken-Dill-Rahm-Sauce: excellent!!!

(Anmerkung: nach der Prüfung fragte uns ein Oberarzt der Inneren Medizin, ob wir wohl heute Nacht auf dem Notfall landen würden... Nein Herr Kollege, SOO schlimm wirds dann wohl nicht werden;))

Prost!!!

Donnerstag, 12. August 2010

Präexpositionell... Präinternal... Präletal!

Kurz vor dem Showdown ist man brav, versorgt sich mit Vitaminen und macht noch ein kurzes Brainstorming und Zusammenführen der lieben Hirnzellen...

Danach etwas Frische im Wald...

Ab morgen Mittag wird der Alltag wieder etwas anders als in den letzten paar Monaten - vorerst jedoch nur ein bisschen bis Ende der Prüfungen im November!