Samstag, 31. Dezember 2011

Bahnbrechendes Diätrezept

Das ultimative Diätrezept wurde in diesen Ferien in Guadeloupe und Dominica erfunden, und hier findet ihr die genial einfache Anleitung (es braucht nur drei Extrazutaten zu den drei normalen Mahlzeiten pro Tag):


- Woche 1: jeden Tag mindestens ein Bier und mindestens 2 Kugeln Glace mit Kokoscrèmelikör
- Woche 2: nochmals dasselbe, plus zusätzlich ab und zu einen Ti' Punch (= Rum mit Rohrzucher und Limette)
- Woche 3: wiederhole all das und geniesse von allem, soviel du Lust hast
- Woche 4: mindestens 2 Bier pro Tag, ab und zu einen Rum (gemixt nach eigenem Gusto) sowie mindestens 4 Kugeln Glace pro Tag


Das Ergebnis: man verliert Gewicht und fühlt sich wie neu geboren.


Wie auch gerade kürzlich im "Neon" gelesen wurden Studien durchgeführt, die besagen, dass salzige Leckereien wie Chips und Nüsse eher zu Fettleibigkeit führen als süsse. Also dann ihr Lieben - ich wünsch euch viel Spass beim Geniessen!


PS: Natürlich wurde auch Sport betrieben wie Joggen, Wandern, Tauchen und anderes - aber trotzdem lässt sich das Ergebnis nicht verheimlichen.


PPS: Man bedenke, dass dieses Diätrezept auf mich persönlich abgestimmt ist. Konditionen: Weiblich, 26 Jahre, sportlich, verliebt. Bin aber gespannt auf Rückmeldungen von denjenigen, die dieses Rezept ausprobieren werden.



Donnerstag, 29. Dezember 2011

Dominica

Nur ein paar kleine Impressionen aus Dominica - es war fantastisch! Beeindruckende Wasserfälle, Schluchten, nette Urwaldwanderungen, unübertreffliche Tauchgänge sowie offene und herzliche Locals, die gerne mit einem ein bisschen Rum trinken, egal um welche Uhrzeit (bei dem herrlichen Rum "Red Cap" ist das ja auch kein Wunder…

Dienstag, 20. Dezember 2011

Politik-Witz

Was ist der Unterschied zwischen einem Smart und der SVP?

Der Smart hat zwei Sitze!

Abfall

Naja - so kann mans auch nennen=)

Freitag, 16. Dezember 2011

Sainte Anne

Am Donnerstag haben wir einen Tagesausflug nach Sainte Anne und Pointe de Chateaux unternommen - in Sainte Anne beeindruckt ein wunderschön weisser Strand mit ultrafeinem Sand, stahlblauem klarem Wasser und zahlreichen Palmen. Weniger schön jedoch sind die zahlreichen Touristen, wobei die Mehrheit davon aus reichen Rentnern besteht: die Frau mit gebleichten oder zumindest gefärbten Haaren, die dunkelbraune bis krebsrote Haut sticht einem ins Auge, ebenso der flache Po und die Hängebrüste, die sie ebenfalls ohne Halter den Menschen - äääh, der Sonne zeigen will; der Mann mit einem ausgeprägten Wohlstandsbäuchlein - naja, doch wohl eher "-bauch" -, sitzt mit seinem Heineken Bier auf einem Liegestuhl und schaut den jüngeren Mädels hinterher, die sich am Strand befinden.

In Pointe de Chateaux hingegen ist man auf der Atlantikseite und begegnet nebst einer netten fast Touristenfreiheit auf riesige Wellen, in denen man stundenlang sich vergnügen könnte...

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Marktbilder

Am Samstag waren wir in Deshaies und in Point-à-Pitre auf dem Markt - was für ein Treiben. In Deshaies wird der "grösste" Markt von ca. 10 Ständen gebildet, bei denen lokale Bauern ihr Gemüse verkaufen, teilweise wird auch Fleisch und Honig sowie Rum verkauft (natürlich). Getrübt wird das Ganze durch einen protzigen Stand, der Babynahrung verkauft…

In Point-à-Pitre, wo wir die Fähre nach Dominica buchten (für 7 Tage), besuchten wir den Gewürz- und Getränkemarkt mitten in der Stadt. Kaum geht man in die Nähe gehts los - alle Frauen und Männer stürzen sich auf einen, ziehen einen am Arm und zeigen alle Gewürze vor, die sie zu bieten haben. Natürlich mit Geschmacksprobe, falls erwünscht. Sie verlangen da zum Teil unverschämte Preise (6 Euros für ein Säckchen aromatisiertes Salz). Da muss man das Geschäft verstehen und ein bisschen handeln - zum Beispiel 3 Säckchen für 10 Euros (statt 15 Euros). Eine Dame hat sich mit den Worten "Aaaah ce n'est pas gentil.." auf den Deal eingelassen.

Mein kleiner Koffer riecht jetzt wie ein Gewürzbouquet (aber herrlich, ich freu mich schon aufs Kochen in der Schweiz).

Montag, 12. Dezember 2011

Unterwasser-Fotographie

07:40 Aufstehen
07:50 Frühstück
08:15 morgendliches Kurzjoggen (ca. 15min) 
08:30 Tauchequipment bereitstellen
09:00 Abfahrt
ca. 10:30 zurück bei der Tauchstation
11:00 Zurückjoggen
12:00 Apéro
13:00 Zmittag
14:00 Sünnele, Baden, Frisbee, Pingpong, Lesen…
18:00 Feierabend-Bier
20:00 Znacht

Naja, natürlich nicht so genau verhält sich immer unser Tagesablauf, aber ungefähr so=)

Kürzlich machten wir einen Unterwassertauchgang mit Fotosession. Vorher hab ich mir das "Adventure" Buch von "Padi" angeschaut und mich ein bisschen in die Welt der Fotographie eingelesen - ziemlich kompliziert, was man da alles einstellen kann und man versteht nach dem Lesen dieser Seiten, dass es einige Übung braucht, bis man die richtige Belichtungszeit und Blende verwendet, wo man den Blitz am besten platziert und wie nahe man am besten an Objekte heran geht.

Ich hab aber heute eine stinknormale, für jeden Halbschlauen verständliche automatische Kamera erhalten und versucht, die paar gelesenen Seiten umzusetzen und ein paar nette Bilder zu schiessen. Einige Unterwasserimpressionen von Guadeloupe:






Freitag haben wir uns in die Tiefe gewagt (heisst 38m) und ein Wrack erkundet - wirklich aufregend und interessant, was man da alles beobachten kann. Solche Erfahrungen machen Lust auf mehr - insbesondere die gesunkenen Kriegsschiffe im Indischen Ozean oder im Mittelmeer die Schiffe der Römer zu erkunden. Eigentlich hätten wir zwei Tauchgänge machen sollen, da sich aber bei meinem Jacket ein Teil gelöst hatte und die Zeit schon ziemlich fortgeschritten war, als die anderen zurückkamen, konnten wir nicht auch noch einen zweiten Tauchgang anhängen… 


Ach ja - nachdem es am Mittwoch tagsüber heiss und sonnig war, kam es gegen halb fünf so richtig zu einem Wolkenbruch. ("Es schiffet so fescht wis abema!" (es regnete so fest wie es nur konnte) - sangen wir einst in einem unserer Lieder). Wir sassen gemütlich im Trockenen auf den gemütlichen Sofas des Wohnzimmers, hörten und sahen dem Regen zu und lasen in unseren Büchern.
Wieso ich das auch erzähle? Man erinnere sich an den toten Hund, der im Zufluss schwamm und langsam zu platzen schien.. Donnerstag Morgen war er weg und der Fluss hatte sich einen Weg ins Meer gebahnt - keine Spur vom Hund. Entweder schwamm er mittlerweile im Meer und wurde zu Haifutter oder er wurde tatsächlich vom Sicherheitsdienst entfernt (Der Papa von meinem Schatz informierte den Sicherheitsdienst im grösseren Nachbardorf, damit diese doch den Hund entfernen würden).

Naja, das ist vorerst das Wichtigste an News - bald ist noch eine Wanderung auf den Vulkan angesagt. Die Nachbarinsel Montserrat ist teilweise evakuiert aufgrund des dortig aktiven Vulkans (man sieht ab und zu Rauch aufsteigen), aber der Vulkan hier auf Guadeloupe sei gut erreichbar und sei nicht aktiv.

Bis bald...

Dienstag, 6. Dezember 2011

Caribbean dream

Zu den interessanteren Dingen:
Mein Open Water Course ist erfolgreich abgeschlossen und wir können nun ziemlich frei tauchen - gestern haben wir heisse Quellen aufgesucht bei einem wunderschönen Korallenriff. Dabei sahen wir die buntesten Fische, Langusten, Würmer, Garnelen, ja sogar eine Meeresschildkröte liess sich blicken. Spassige Tiere sind die sogenannten "Fanworms", Tiere, die aussehen wie ein Makeup-Puderpinsel, wobei sich bei Berühren des Pinsels die "Haare" einziehen und sich im Pinselstab verstecken.

Ich bin derart begeistert vom Tauchen, dass ich noch das Advanced anhängen werde. Heute beginnen wir mit Nachttauchen, worauf Wracktauchen, Kompasstauchen, Tauchen mit Fotographie und Tieftauchen folgen werden.

Wir freuen uns bereits, mit T&P einmal in der Schweiz tauchen zu gehen.

Foto 1) Leguane, die sich in den Bäumen vor der Terrasse den Magen füllen und sich ab und zu aufgrund ihrer Verfressenheit versehen um dann Richtung Meer hinunterzustürzen
Foto 2) Hafen bei unserem Divecenter (kürzlich sei da offenbar ein besoffener Local (man muss ja trinken, wenn man arbeitslos ist und der beste Rum hier in Strömen fliesst.. und das geht den meisten Inselbewohnern so… traurig aber wahr) ertrunken.
Foto 3) Frühstückstisch
Foto 4) Strand direkt unterhalb des Hauses. Eigentlich wunderschön - aber leider liegt seit einigen Tagen ein toter Hund in einem Tümpel des Zuflusses und beginnt langsam grausam zu stinken. Wir hoffen, dass er bald platzt, damit sich das ganze ein bisschen verteilt…
Foto 5) Fischmarkt in Point-à-Pitre. Da kriegt man alles, aber wirklich ALLES! Und das für 10 Euro pro Kilo, egal welchen Fisch!

Samstag, 3. Dezember 2011

Fischmarkt Pointe-à-Pitre

Nach den drei ersten erfolgreichen Tauchgängen für das Open Water kann ich nicht mehr genug kriegen vom Unterwasserleben - das Schweben im Wasser, das andere Wahrnehmen von Geräuschen unter Wasser, das Korallenriff mit den vielen bunten Fischen...

Das Meer ist 28 Grad warm, tagsüber haben wir bis 35 Grad Aussentemperatur... Die Strände sind bombastisch und gerade unterhalb des Hauses befindet sich ein kleinerer Strand, der uns einen kurzen Schwumm vor Frühstück und Tauchen erlaubt.

Heute ist Tauchpause - wir befinden uns in Pointe-à-Pitre auf dem Fischmarkt, hören Reaggaeton während wir im KFC Internet beziehen (Internet- und Telefonverbindung ist bei uns tot und keiner weiss, wie lange noch...), werden noch über den Gewürzmarkt schlendern und an einigen edlen Rumflaschen riechen...

Die Menschen hier verkaufen jeden Plunder, den sie aus dem Meer ziehen - kleinste Fische, die vielleicht erst einen 20tel ihrer Grösse erreicht haben, Fische verschiedenster Farben, Schnecken, die gemäss Erzählungn abscheulich schmecken (aber man kann ja einmal versuchen, die zu verkaufen...), riesige Hummer, die zu fünf in einer kleinen Kiste zusammengepfercht darauf warten, von einem hungrigen Passant gekauft hnd bald in kochendes Wasser geschmissen zu werden...

Wir geniessen die Zeit zusammen - das tägliche Tauchen, die hohen Temperaturen (wir denken an euch alle im kalten Europa...), das gemeinsame Frühstück mit Blick auf Meer, kühles Bier auf der Terrasse bei Sonnenuntergang, sich verstehen ohne zu reden...

Vielleicht haben wir bald wieder Internet, dann gibts auch mehr Fotos. Wir planen nach meinem Open Water und Advanced noch weiter nach Dominica zu reisen, da zu tauchen, zu wandern und Party zu machen - schliesslich stehen Geburtstag und Weihnachten an...

Bis bald...