Montag, 13. Dezember 2010

Krankheit = Leben?!


Für folgende Aussage habe ich nur diese Worte respektive Zeichen übrig: "=D"

"Das Leben ist eine Krankheit, die durch Sex übertragen wird und auf jeden Fall tödlich endet."

iPhone 4 32GB

Endlich ist es angekommen - das iPhone 4! Als Belohnung für mein bestandenes Staatsexamen schenkte ich mir das moderne Gerät.



Nun denn - lass die Spielerei beginnen, der Nachmittag gehört dem iPhone!

Sonntag, 12. Dezember 2010

Staatsball Medizin 2010...

...ein einmaliges Event!

Endlich war es soweit und diejenigen, die gemeinsam im Bellevue Palace das bestandene Staatsexamen in der Humanmedizin feiern wollten, zeigten sich in schönen Kleidern bei vorzüglichem Essen und in netter Gesellschaft! Der ganze Abend war grandios - begleitet von einer Big Band, die mit Jazz, Funk, Tango, Cha Cha Cha, Walzer und vielem mehr die Tanzfüsse beglückte, sowie dem Zauberduo "Domenico", das Kerzen zu Tauben oder Tüchern und via versa  werden liessen, verblüffende Kartentricks zum Besten gaben, "echte Eier" in "Säckchen" verschwinden und wieder auftauchen liessen... nicht zuletzt der Charme und die sympathischen Aussagen des einen Zauberers begeisterte die Studienabsolventen!

Eines der Highlights war die Rede eines unserer Dozenten: ein aus Deutschland eingewanderter Radiologe und mittlerweile subjektiv gefühlter Schweizer (trotz immer noch "hochdeutscher" Sprache!) - die Ansprache war grandios, zauberte wohl jedem mindestens ein Lächeln auf das Gesicht wenn er nicht sogar bei einigen laute Lacher entlockte - dass dabei die Forelle am Quittenrelish kalt wurde, störte dann auch - wenn überhaupt - nur wenige!




Die Köche zauberten uns ein hervorragendes Menu, aber wohl das Beste war das Buffet mit verschiedenen Käsesorten und Desserts - sattschauen hätte man sich da als Magersüchtige vielleicht können, aber als Genussmensch MUSS man einfach zugreifen und kann nur schweren Herzens einige der Käsesorten oder glamourös zubereiteten süssen Häppchen zurücklassen...

Das Dessert war teilweise sehr interessant, denn man wusste nicht genau, wie man das unglaublich nett aussehende Häppchen essen sollte, ohne die Knigge-Regeln zu brechen oder auch ohne das circa fünf Zentimeter lange Häppchen zu zerschneiden!... Wir versuchten also, das eine unzerschneidbare Dessert-Häppchen in einem Mal in unseren eigentlich bereits übervollen Magendarmtrakt zu schieben:



Also ich den Crème-Schnitte-Würfel faste ohne weitere Probleme (okay, ein bisschen Schmuck blieb an meinen Lippen hängen) in meine orale Öffnung vertecken konnte und mein Kumpel schon bei der Aufgabelung Probleme hatte, wurde der ganze Abend noch lustiger - v.a. auch die Fotos ;P

Nett war auch die Tombola: Für zwei Schweizer Franken erhielt man ein farbiges Los, das man aus einem hellbraunen Flechtenkorb, der die hübsche Schwester einer meiner guten Studienkolleginnen mit sich umhertrug, herausnehmen durfte! Ich wollte natürlich erst wissen, was man gewinnen konnte: meine damaligen Mitstudenten fragten in jeglichen Geschäften in der Schweizerischen Hauptstadt, aber auch an anderen Schweizer Orten, nach, ob sie netterweise die Zukunft der Schweizer Ärztegesellschaft sponsern und etwas für die Tombola offerieren möchten! ..(ob da noch böse Zwischenbemerkungen existierten, wage ich mal nicht zu behaupten;)) ...Nun ja, nachdem ich wusste, was man alles gewinnen konnte, unter anderem eine Übernachtung mit Abendessen und Frühstück für zwei Personen im Bellevue Palace (wahrscheinlich im Wert von 1000.- oder mehr!), kaufte ich mir fünf Lose. Nach einer erfolglosen Runde entschied ich mich, noch mehr zu kaufen (der Hauptpreis war noch im netten Körbchen!!!) - und siehe da, nach einer weiteren Runde gewann ich etwas - was dann kam war ein bisschen eine Enttäuschung (ein unbeschriebenes/beklebtes/bedrucktes Fotobuch, Front- und Rückseite aus Rosen bestehend...), dafür war aber nach einem weiteren Kauf von fünf Losen das Outcome wesentlich erfolgreicher: 24 Wochen lang werde ich nun entweder Sinalco, Coca Cola, Eistee oder was auch immer (hunderprozentig schlau wurd ich aus diesem Gutschein bisher nicht;)) direkt vor die Haustüre geliefert bekommen! Netter Gewinn, oder? Vor allem, wenn ich an meine quasi unendlichen Treppenstufen denke;P



Interessant war, dass meine männliche Begleitperson unglaublich eifersüchtig wurde auf mein Gewinnglück und ziemlich verzweifelt zu sein schien (er küsste die farbigen Papierlose, überlegte sich, die restlichen wohl ungefähr Zweiundert Lose zu kaufen, nur um den Hauptpreis zu gewinnen...)... Ich kann dich trösten - ein Sinalco wird wahrscheinlich auch noch für dich und dein nettes Mädel in meiner Wohnung vorhanden sein, wenn ihr nächsten Sommer mal mit Schweissperlen auf der Stirn und schwer atmend bei mir auftauchen werdet ;P

...

Später, sattgegessen und -getrunken gings an die After-Party im Du-Nord in Bern! ...Bis meine Füsse zu schmerzen anfingen aufgrund der netten Schuhe und bis dann etliche für mich uninteressante Personen mich mit Smalltalk belästigen wollten, war alles top: die Musik, die Leute, der Platz... Aber nachdem mich die ungefährt zehnte Person gefragt hatte: "Und, was machst du jetzt?" und "Wo beginnst du denn zu arbeiten?" hatte ich die Nase eine gefühlte Schnupftuchpackung voll - MEEEENNNSCH ich will doch nicht über die Arbeit oder das Studium reden, I C H   W I L L   F E I E R N !!!!!... Naja, immerhin wusste ich, an wen ich mich wenden musste, um diesen mühsamen Personen aus dem Weg zu gehen;P


Ein einmaliger Abend mit interessanten Bildern, Bekanntschaften, Gesprächen, kulinarischen Verwöhnungen und vielem mehr!

Freitag, 10. Dezember 2010

Frau Holle...

...und ihre Aggressionen!!

1,5 Jahre habe ich KEINEN Schnee gesehen  - ja, dies ist ein Wunder für einen Schweizer! Im Winter verbrachte ich die schweizerische Schneezeit im warmen, sonnigen Panama und wurde braun wie ein Weihnahchtsbaum-Schokolade-Tannenzapfen (oder so...). Jetzt, da ich diesen Winter in der Schweiz verbringen werde, scheint sich Frau Holle rächen zu wollen: kürzlich schneite es 35cm Schnee in der schweizerischen Hauptstadt und ich fand es ÜBERHAUPT nicht witzig, den darauf folgenden Morgen früh aufstehen, den SCH***Schnee wegschaufeln und mir einen Muskelkater vom Übelsten zuziehen zu müssen! ...(für alle die's nicht wissen: ich hab Hauswartspflicht!!)




....Seit neustem bin ich also dabei, mir Dinge zu überlegen, dass ich nicht mehr Schnee wischen muss um 07:00 frühmorgens!

Ideen:

1. meine übelst heisse Winterbettdecke über den Schnee legen und dafür die Heizung ein bisschen hochschrauben! So sollte der Schnee von selbst schmelzen! (nicht direkt meine Idee..)
2. Heizkissen oder -röhren unter den Weg zum Haus stellen lassen!
3. Jemanden anstellen, der die Watte wegputzt und der kommt, sobald es geschneit hat
4. Den lästigne Kies durch harten Beton ersetzen lassen, damit das Schneeschaufeln ein bisschen erleichtert wird.
5. Eine Rutschbahn für den Schnee bauen lassen! Wer weiss, vielleicht wird er dann doch lebendig und macht sich von selbst vom Acker!

...okay, ich geb zu, einige sind realistischer als andere, aber es gibt eben doch Ideen, die mir am meisten zusagen würden!

Mal schauen, wie mein Gedanke am nächsten Tag ausschauen wird, an dem ich aus meinem warmen Bett schlüpfen und in die Kälte gehen muss, um den ekligen Schnee wegzuputzen!

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Die Band!

Glücklich zusammen von 2004 bis 2010, über 70 Konzerte unter anderem in Grönland, Deutschland und in der ganzen Schweiz, eiskalte Momente in unserem Bandraum im Sous-Sol eines Schweinestalles in der Gegend von Bern, zwei veröffentlichten CD's (und eine hätte noch folgen sollen...), Bekanntschaften und Gigs mit Bands wie Openseason, William White, SkaP, Pegasus, Karsumpu, Stiller Has, Gundi, Rout66 feat. Polo Hofer, Wazomba, Bench (... und vielen mehr!), interessante Gespräche und lustige Zugreisen mit dem ganzen Bandequipment (Studenten haben schliesslich nicht viel Geld und für einen Band-Bus erst recht nicht!) ...

Das letzte Konzert fand diesen Frühling statt und wir alle waren begeistert von der Bühne, dem Konzert und unseren Fans... Das ist leider aber nicht alles, was zählt!

Kürzlich sassen wir alle Sieben bei einem kühlen Bier zusammen und diskutierten über die Zukunft unserer Band. Leider (glücklicherweise?!?) ist nicht mehr alles wie damals im Gymnasium, als die Band gegründet wurde. Jetzt ist jeder an einem anderen Punkt im Leben:

Bandmitglied Nr. 1: studiert noch lange
Bandmitglied Nr. 2: überlegt sich, in den USA zu doktorieren
Bandmitglied Nr. 3: büffelt für die Schlussprüfungen an der medizinischen Fakultät
Bandmitglied Nr. 4&5: absolvieren ein "Easy"-Studium (entschuldigt...;))
Bandmitglied Nr. 6: bereits am arbeiten und dies aktuell 200%!
Bandmitglied Nr. 7: das Studium gerade eben abgschlossen und weiss nicht, wieviel Zeit für die Band bleiben wird...

Nach eigentlich relativ kurzer Zeit und nur einem (von ein paar) geleerten halben Liter Bier wurde beschlossen, die Band aufzulösen und das Geld, das durch die Konzerte in unser Bandkonto geflossen war (nach zweimal Plattenstudio und daraus resultierenden CD's waren ca. 13'000 sFr.- übrig!!!), sollte bei allen sinnvoll investiert sein! ...

Diskutiert wurde vieles:
1) Spenden? ...NEEEEE!
2) CD machen? ...JAAAA! ...Zeit? ...NEEEEE!
3) Das Geld auf die Mitglieder aufteilen? ...JAAAA!

Also teilten wir erst einmal einen Teil dieses Geldes auf die mittlerweile Ex-Band-Mitglieder auf und obwohl wir gerne mit dem Rest des Geldes ein weiteres gemeinsames Erlebnis hätten organisieren wollen (leider nicht möglich durch die 7 Mitglieder und deren Probleme, einen Zeitpunkt zu finden, an dem keiner auf etwas verzichten muss), mussten wir uns auf April nächsten Jahres vertrösten und hoffen, dass in diesem Monat alle Musiker ein bisschen Zeit für einige Bandproben aufopfern können, damit wir einen Abschieds-Gig und zeitgleich eine professionelle Aufnahme der letzten von uns geschriebenen und noch nicht aufgenommenen Songs organisieren zu können.... Es sei zu hoffen!!!


Ebenfalls entschieden wir uns, ein Fotoalbum von unserer Band zu erstellen, wobei Fotos von fast allen Gigs, persönlichen Anlässen mit der Band, Flyern von unseren High-Light-Gigs und eine Liste mit Konzertdaten und Locations präsentiert sein sollten.
Die Zeit und die Freude nahm ich mir und stöberte in alten Band-Ordern auf der Speicherplatte meines Laptops, öffnete ifolor.ch (die preiswertesten und sonst auch besten unter all diesen Anbietern) und wog in Erinnerungen...

Ein riesengrossen DANKESCHÖN an meine jahrelangen Bandmitglieder, an diejenigen, die für eine gewisse Zeit bei uns waren, an unsere Gastmusiker, an unseren Manager, an alle Locations und Festivals, wo wir spielen und die Leute fröhlich machen durften, an unsere beiden Plattenstudios und an alle Sponsoren!

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Weihnachten...

...in der neuen Wohnung!

Naja, "neu" ist die Wohnung ja nicht wirklich, einfach eine Person weniger, die hier wohnt. Entschuldige, nicht eine "Person", sondern ein "Mann" weniger! Das heisst, dass jetzt nur noch ein Weiblein in der Wohnung wütet, also ist alles schön sauber, (meist) alles am richtigen Platz, das Altglas nicht mehr in etlichen Tüten darauf wartend, endlich entsorgt zu werden, die Küche schön geputzt für leidenschaftliche Köche, die gerne an einen sauberen Herd stehen...



Mehr oder weniger ist es nun auch wohnlich eingerichtet - jedenfalls das Wohnzimmer! Mittlerweile kann auch ICH diesen Raum nützen, ohne dass ich einen unangenehmen Putztrieb entwickeln muss - somit kann ich mich im gemütlichsten Raum der Wohnung niederlassen und mein Buch von Hakan Nesser zu Ende lesen...

Weihnachtskitsch ist einfach top, findet ihr nicht auch?=)

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Jass - das schweizerische Nationalspiel!

Letzten Sonntag war das alljährliche "SUB-Jassturnier" angesagt in einer Mensa der bernerischen Universität. Um 11 Uhr morgens trafen wir uns mit einem üblichen Sonntags-Kater in der Länggasse mit unseren Jass-Konkurrenten in der wohl verruchtesten Mensa des ganzen Uni-Bern-Areals: der Gertrud-Woker-Mensa. Uns erwartete ein Brunch-Buffet vom feinsten (jedenfalls für Studis;)) - Brot und Züpfe, verschiedene Käsesorten, Aufschnitt, Salami und Rauchschinken, Bonne-Maman-Konfitüre (die Beste abgesehen von den selbstgemachten...), Müesli, Fruchtjoghurt, verschiedene Früchte, Kaffee und diverse Fruchtsäfte.... Let's go and eat all you can!!

... hier schon ziemlich nach Hunger geräumt;)

Später, so ca. um 12:30 waren die Gegner bekannt: bei insgesamt 29 Teams gabs 6 Vierergruppen und 1 Fünfergruppe...

Unser Gegner: zwei Medizinstudenten des ersten Studienjahres... 'wie süss', dachte ich, als ich die beiden sah: ein seltsam gestyltes Mädchen mit Pickeln bis zum geht nicht mehr und ihr Partner: ein schätzungsweise 19-jähriger junger Knabe, der sich wohl kürzlich gefreut hatte, sich erstmals die Barthaare rasieren zu können!

...

wir marschierten locker durch bis zum Achtelfinal, als uns zwei seltsame und schlecht einschätzbare Chemiestudenten mit viel Glück (4 mal "geschoben" und doch um die 130 Punkte gemacht...) aus dem Rennen um den Essenskorb oder auch um eine nette Weinflasche warfen...



...

Wie glücklich war ich, dass ich mein Abendessen bei den Eltern zu Hause geniessen konnte: Lammracks mit Broccoli, Selleriepüree und weissem Reis - ein Gaumenschmaus vom Feinsten, besonders war auch der geschmackliche Höhepunkt des Weines: ein Amarone Valpolicella, 2007!




Zum Menü: Zucchini-Käse-Suppe, Lammracks mit Kräuterkruste und Preiselbeersauce, weissem Reis und grünem Gemüse. Ich musste natürlich vor allem beim Fleisch ganz doll zuschlagen;)