Der Smart hat zwei Sitze!
Dienstag, 20. Dezember 2011
Freitag, 16. Dezember 2011
Sainte Anne
In Pointe de Chateaux hingegen ist man auf der Atlantikseite und begegnet nebst einer netten fast Touristenfreiheit auf riesige Wellen, in denen man stundenlang sich vergnügen könnte...
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Marktbilder
In Point-à-Pitre, wo wir die Fähre nach Dominica buchten (für 7 Tage), besuchten wir den Gewürz- und Getränkemarkt mitten in der Stadt. Kaum geht man in die Nähe gehts los - alle Frauen und Männer stürzen sich auf einen, ziehen einen am Arm und zeigen alle Gewürze vor, die sie zu bieten haben. Natürlich mit Geschmacksprobe, falls erwünscht. Sie verlangen da zum Teil unverschämte Preise (6 Euros für ein Säckchen aromatisiertes Salz). Da muss man das Geschäft verstehen und ein bisschen handeln - zum Beispiel 3 Säckchen für 10 Euros (statt 15 Euros). Eine Dame hat sich mit den Worten "Aaaah ce n'est pas gentil.." auf den Deal eingelassen.
Mein kleiner Koffer riecht jetzt wie ein Gewürzbouquet (aber herrlich, ich freu mich schon aufs Kochen in der Schweiz).





Montag, 12. Dezember 2011
Unterwasser-Fotographie
Ich hab aber heute eine stinknormale, für jeden Halbschlauen verständliche automatische Kamera erhalten und versucht, die paar gelesenen Seiten umzusetzen und ein paar nette Bilder zu schiessen. Einige Unterwasserimpressionen von Guadeloupe:









Freitag haben wir uns in die Tiefe gewagt (heisst 38m) und ein Wrack erkundet - wirklich aufregend und interessant, was man da alles beobachten kann. Solche Erfahrungen machen Lust auf mehr - insbesondere die gesunkenen Kriegsschiffe im Indischen Ozean oder im Mittelmeer die Schiffe der Römer zu erkunden. Eigentlich hätten wir zwei Tauchgänge machen sollen, da sich aber bei meinem Jacket ein Teil gelöst hatte und die Zeit schon ziemlich fortgeschritten war, als die anderen zurückkamen, konnten wir nicht auch noch einen zweiten Tauchgang anhängen…
Ach ja - nachdem es am Mittwoch tagsüber heiss und sonnig war, kam es gegen halb fünf so richtig zu einem Wolkenbruch. ("Es schiffet so fescht wis abema!" (es regnete so fest wie es nur konnte) - sangen wir einst in einem unserer Lieder). Wir sassen gemütlich im Trockenen auf den gemütlichen Sofas des Wohnzimmers, hörten und sahen dem Regen zu und lasen in unseren Büchern.
Wieso ich das auch erzähle? Man erinnere sich an den toten Hund, der im Zufluss schwamm und langsam zu platzen schien.. Donnerstag Morgen war er weg und der Fluss hatte sich einen Weg ins Meer gebahnt - keine Spur vom Hund. Entweder schwamm er mittlerweile im Meer und wurde zu Haifutter oder er wurde tatsächlich vom Sicherheitsdienst entfernt (Der Papa von meinem Schatz informierte den Sicherheitsdienst im grösseren Nachbardorf, damit diese doch den Hund entfernen würden).
Dienstag, 6. Dezember 2011
Caribbean dream
Mein Open Water Course ist erfolgreich abgeschlossen und wir können nun ziemlich frei tauchen - gestern haben wir heisse Quellen aufgesucht bei einem wunderschönen Korallenriff. Dabei sahen wir die buntesten Fische, Langusten, Würmer, Garnelen, ja sogar eine Meeresschildkröte liess sich blicken. Spassige Tiere sind die sogenannten "Fanworms", Tiere, die aussehen wie ein Makeup-Puderpinsel, wobei sich bei Berühren des Pinsels die "Haare" einziehen und sich im Pinselstab verstecken.
Ich bin derart begeistert vom Tauchen, dass ich noch das Advanced anhängen werde. Heute beginnen wir mit Nachttauchen, worauf Wracktauchen, Kompasstauchen, Tauchen mit Fotographie und Tieftauchen folgen werden.
Wir freuen uns bereits, mit T&P einmal in der Schweiz tauchen zu gehen.
Foto 1) Leguane, die sich in den Bäumen vor der Terrasse den Magen füllen und sich ab und zu aufgrund ihrer Verfressenheit versehen um dann Richtung Meer hinunterzustürzen
Foto 2) Hafen bei unserem Divecenter (kürzlich sei da offenbar ein besoffener Local (man muss ja trinken, wenn man arbeitslos ist und der beste Rum hier in Strömen fliesst.. und das geht den meisten Inselbewohnern so… traurig aber wahr) ertrunken.
Foto 3) Frühstückstisch
Foto 4) Strand direkt unterhalb des Hauses. Eigentlich wunderschön - aber leider liegt seit einigen Tagen ein toter Hund in einem Tümpel des Zuflusses und beginnt langsam grausam zu stinken. Wir hoffen, dass er bald platzt, damit sich das ganze ein bisschen verteilt…
Foto 5) Fischmarkt in Point-à-Pitre. Da kriegt man alles, aber wirklich ALLES! Und das für 10 Euro pro Kilo, egal welchen Fisch!
Samstag, 3. Dezember 2011
Fischmarkt Pointe-à-Pitre
Das Meer ist 28 Grad warm, tagsüber haben wir bis 35 Grad Aussentemperatur... Die Strände sind bombastisch und gerade unterhalb des Hauses befindet sich ein kleinerer Strand, der uns einen kurzen Schwumm vor Frühstück und Tauchen erlaubt.
Heute ist Tauchpause - wir befinden uns in Pointe-à-Pitre auf dem Fischmarkt, hören Reaggaeton während wir im KFC Internet beziehen (Internet- und Telefonverbindung ist bei uns tot und keiner weiss, wie lange noch...), werden noch über den Gewürzmarkt schlendern und an einigen edlen Rumflaschen riechen...
Die Menschen hier verkaufen jeden Plunder, den sie aus dem Meer ziehen - kleinste Fische, die vielleicht erst einen 20tel ihrer Grösse erreicht haben, Fische verschiedenster Farben, Schnecken, die gemäss Erzählungn abscheulich schmecken (aber man kann ja einmal versuchen, die zu verkaufen...), riesige Hummer, die zu fünf in einer kleinen Kiste zusammengepfercht darauf warten, von einem hungrigen Passant gekauft hnd bald in kochendes Wasser geschmissen zu werden...
Wir geniessen die Zeit zusammen - das tägliche Tauchen, die hohen Temperaturen (wir denken an euch alle im kalten Europa...), das gemeinsame Frühstück mit Blick auf Meer, kühles Bier auf der Terrasse bei Sonnenuntergang, sich verstehen ohne zu reden...
Vielleicht haben wir bald wieder Internet, dann gibts auch mehr Fotos. Wir planen nach meinem Open Water und Advanced noch weiter nach Dominica zu reisen, da zu tauchen, zu wandern und Party zu machen - schliesslich stehen Geburtstag und Weihnachten an...
Bis bald...






